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| Die 20-Minuten-Nummer der Horkheimer |
Handball - Die Horkheimer Handballer haben auf die österliche Pokalpleite gegen Heiningen die richtige Antwort gegeben. Am Sonntag ließen sie am Spätnachmittag ihrem Gegner LVB Leipzig keine Chance und siegten souverän mit 33:29 Toren. "Das war die Wiedergutmachung, die ich erwartet habe, die Mannschaft hat Charakter gezeigt ", freute sich Trainer Volker Blumenschein. Der TSB bleibt Zweiter, nur zwei Punkte hinter der SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen.
Klasseparaden
Trotz der langen Anreise gingen die Horkheimer hochkonzentriert in die Begegnung. Schon nach dem 2:2 hatten sie ihr erstes Break mit fünf Toren in Folge. "In der Abwehr sind wir sehr gut gestanden", sagte TSB-Pressesprecher Michael Roll. Bei drei der Tore leistete Wojciech Honisch mit Klasseparaden die Vorarbeit. Er war in der ersten Halbzeit der große Rückhalt. Die Horkheimer jedenfalls kamen immer wieder zu leichten Kontertoren. Und wenn sie doch mal ins Positionsspiel mussten, dann trafen Markus Schumacher und Matthias Polifka mit Distanzwürfen. Und schon nach 22 Minuten beim 14:5 war eine Vorentscheidung gefallen, zur Pause stand es 17:9.
Danach ging es nur noch darum, den Gegner auf Distanz zu halten. Die Horkheimer hatten mit der offensiv ausgerichteten Leipziger Abwehr nun mehr und mehr Probleme. Doch da die Gastgeber sich weiterhin in der von Ingo Meckes gut organisierten Abwehr festrannten, hatte man nie das Gefühl, dass es für den TSB noch einmal gefährlich werden könnte. Die Leipziger verkürzten zwar, doch näher als bis auf vier Tore kamen sie nicht. Und das war beim 30:26 fünf Minuten vor Schluss. Die letzten Zweifel beseitigte Polifka mit den Toren zum 32:26.
Wie wenig die Gäste mit ihrer Defensivabteilung zuließen und wie fair sie bei aller Härte dabei zu Werke gingen, zeigt der Umstand, dass die Schiedsrichter für Leipzig nur einmal auf Siebenmeter entschieden. Das spricht auch für die Abwehrarbeit von Michael Hau sowie von Stefan Fähnle an der Seite von Meckes im Innenblock.
Antreiber Knoll
Im Angriff überzeugten neben Schumacher (neun Tore)und Polifka (6) der Antreiber Felix Knoll, der immer wieder Löcher in die gegnerische Abwehr riss. Der TSB jedenfalls schnuppert jetzt am Titel. kap
TSB Horkheim: Honisch, Hirschmann − Knoll (10/4), Schumacher (9), Tittel (2), Polifka (6), Philipp Kroll (3), Herrmann (1), Meckes (1), Wolfgang Kroll, Vogt, Fähnle (1), Hau.
Zeitstrafen: Leipzig 9 − Horkheim 7.
Siebenmeter: Leipzig (1/1) − Horkheim 6/4.
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| Written by kap - www.stimme.de | 12.04.10 - 00:54 | Kommentare: 0 | 290x gelesen |
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