|
|
Die Neuzugänge des TSB Horkheim für die kommende Saison (von links): Jan König, Felix Günthner, Damir Marjanovic, Philipp Maurer. Foto: Alexander Bertok
Heute Abend steigen die Spieler des TSB Horkheim ins Training ein. Gestern war in der Heilbronner Zeag-Zentrale Saison-Auftakttermin mit Spielern, Vereinsmachern und Sponsoren. Trainer Volker Blumenschein freute sich "über den neuen Rahmen" nach den zünftigen, lockeren Treffs der vergangenen Jahre im Horkheimer Hundeheim. Diese Art der Präsentation passe zu der Entwicklung, die der Verein genommen habe.
Im mit viel moderner Kunst behängten, gekühlten Foyer des Energielieferanten gab Handballer-Chef Herwig Jarosch die Richtung vor: "Ich erwarte, dass an die Erfolge der vergangenen Saison angeknüpft wird", und gab den Spielern ein "was wehtut, macht stark" mit in die harte Zeit des Konditionsbolzens.
Viel Arbeit
"Wir machen eine Bundesligavorbereitung", kündigte Blumenschein schwere Zeiten für seine Jungs an. Und deren Freundinnen: "Die Mädels wissen, was auf sie zukommt." Dreieinhalb Wochen lang werden die TSB-Handballer neun Einheiten pro Woche absolvieren. Es folgen zehn Tage Pause, und dann geht es schon in die heiße Phase vor dem Saisonstart am 12. September gegen den HBW Balingen-Weilstetten II.
Die Latte liegt für den Vizemeister hoch, wenn auch der Trainer aussprach, was viele im Verein denken: "Es wird schwierig, das zu wiederholen. Das primäre Ziel ist für uns die Qualifikation zur 3. Liga." Dazu müssen die Horkheimer im Feld der 15 Regionalligisten mindestens Platz neun erreichen. Dann stellte er die Neuen vor:
Damir Marjanovic vom SV Fellbach war zuletzt mit 254 Treffern Torschützenkönig der Oberliga Baden-Württemberg. "Wir waren nicht der einzige Verein, der an ihm Interesse hatte." Mit ihm und Markus Schumacher hat Horkheim nun zwei starke Männer für den linken Rückraum.
Felix Günthner ist 25 und kommt vom VfL Waiblingen. Er ersetzt den bundesligaerfahrenen Abwehrrecken Ingo Meckes, der seine Karriere beendet hat. "Das wird eine ganz schwere Aufgabe für ihn", sagt Blumenschein.
Philipp Maurer kommt vom VfL Sindelfingen. Der 19-jährige Rechtsaußen wisse genau, so der Trainer, "dass es nicht leicht ist, in die Mannschaft zu kommen."
Das gilt auch für Jan König, der zuletzt in der Bezirksliga für die HSG Frankenbach-Neckargartach als Spielmacher im Einsatz war. In Horkheim wird der 18-Jährige als Linksaußen aufgebaut. "Er wird seinen Weg gehen", ist sich Blumenschein sicher.
|
|
|
|
|